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Gender-Mainstreaming - ein Weg zur Befreiung? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Pfr. Winfried Abel   
Dienstag, 29. November 2011

 

 

 

Gender Mainstreaming – ein Weg zur Befreiung?

Gender Mainstreaming – was ist das?

Die Piratenpartei fordert in ihrem Grundsatzprogramm zur "Geschlechter- und Familienpolitik" die "freie Selbstbestimmung von geschlechtlicher und sexueller Identität bzw. Orientierung".
Wörtlich: "Fremdbestimmte Zuordnungen zu einem Geschlecht oder zu Geschlechter-rollen lehnen wir ab. Die Piratenpartei lehnt die Erfassung des Merkmals 'Geschlecht' durch die staatlichen Behörden ab. Übergangsweise kann die Erfassung seitens des Staates durch eine von den Individuen selbst vorgenommene Einordnung erfolgen. Der Zwang zum ge-schlechts-eindeutigen Vornamen ist abzuschaffen. Die Piraten setzen sich ein für die vollstän-dige rechtliche Gleichstellung von Ehe und eingetragener Partnerschaft. Die eingetragene Partnerschaft ist für alle Formen der Partnerschaft zu öffnen. Konzepte der Erweiterung der eingetragenen Lebenspartnerschaft zu einer eingetragenen Lebensgemeinschaft auch von mehr als zwei Personen müssen erarbeitet und verwirklicht werden. Die eingetragene Lebens-partnerschaft ist als ziviler Solidarpakt zu gestalten. Dieser zivile Pakt soll vereinfachte und kostengünstigere Auflösungsverfahren erlauben. Aus der geschlechtlichen oder sexuellen Identität bzw. Orientierung darf sich weder ein Vorrecht noch eine Verpflichtung zu einer höheren oder geringeren Einbindung in die Kinderversorgung ergeben. Kinder haben zu dür-fen, muss von geschlechtlicher Identität bzw. Orientierung unabhängig sein. Auch gleichge-schlechtliche Lebensgemeinschaften müssen zusammen Kinder bekommen, adoptieren und aufziehen dürfen."

Das englische Wort „gender“ („Geschlecht“) – ursprünglich ein grammatikalischer Begriff, der das Geschlecht eines Wortes bezeichnete – ist zu einem soziologischen Begriff geworden und dient politischen Ideologen als Kennzeichnung der variablen Geschlechterrollen im Unterschied zur biologischen Prägung der Geschlechter als Mann und Frau („sex“ im Sinne des biologischen Geschlechtes). Die künstliche Trennung zwischen Biologie und Soziologie mit dem Begriff „gender“ „unterstellt“, „dass jede sexuelle Orientierung … gleichwertig ist und von der Gesellschaft akzeptiert werden muss“ (Kuby).

"Gender-Mainstreaming" ist zum "Leitprinzip" der Politik geworden ist. Der Begriff dient dazu, die Geschlechtsrollen von Mann und Frau aufzulösen. Die Gender-Ideologie hat sich hinter dem Rücken der Öffentlichkeit von der EU über die staatlichen Institutionen, die Universitäten und Ausbildungseinrichtungen bis an die Basis der Schulen und Kindergärten ein-geschlichen. Die Wurzel dieser Entwicklung ist die Diktatur des Relativismus. Wenn eine Kultur übereinkommt, dass es nicht möglich ist, das Gute und das Wahre zu erkennen, um daran das Handeln ihrer Mitglieder zu orientieren, dann ist der Kulturverfall unausweichlich


Relativismus heißt: Es gibt keine absolut gültigen Werte. Die Wahrheit wird durch die De-mokratie ersetzt: das Allgemeinwohl wird bestimmt durch den Willen der Mehrheit. Damit sind die „drei Quellen“ verschüttet, „aus denen die abendländische Kultur bisher die Maß-stäbe für das Allgemeinwohl und das bindende Recht geschöpft hat“, nämlich die von der griechischen Philosophie begründete Lehre des Naturrechtes, die Metaphysik als Zugang zu verbindlicher Wahrheit und der christliche Glaube.

Ein Kampfbegriff des Relativismus ist die "Toleranz", -damit ist nicht nur die "bürgerli¬che Toleranz" gemeint, sondern auch die "dogmatische Toleranz": d.h. der Verzicht auf die Wahrheit.

Nach dem österreichischen Rechtsgelehrten Hans Kelsen (+1973), einem Vertreter des Relativismus, erscheint Pontius Pilatus (der den unschuldigen Jesus verurteilt und fragt „Was ist Wahrheit?“) sogar als Vorbild eines guten Demokraten: „Da er nicht weiß, was gerecht ist, überlässt er es der Mehrheit, darüber zu entscheiden“
Die "Wahrheit" wird getötet!!

Papst Benedikt hat  in seiner Rede im Bundestag (22.9.2011) darauf Bezug genommen: Originalton: Der große Theoretiker des Rechtspositivismus, Kelsen, hat im Alter von 84 Jahren – 1965 – den Dualismus von Sein und Sollen aufgegeben. Er hatte gesagt, dass Normen nur aus dem Willen kommen können. Die Natur könnte folglich Normen nur enthalten, wenn ein Wille diese Normen in sie hineingelegt hat. Dies wiederum würde einen Schöpfergott vo-raussetzen, dessen Wille in die Natur mit eingegangen ist. „Über die Wahrheit dieses Glau¬bens zu diskutieren, ist völlig aussichtslos", bemerkt er dazu. [5] Wirklich? – möchte ich fragen. Ist es wirklich sinnlos zu bedenken, ob die objektive Vernunft, die sich in der Natur zeigt, nicht eine schöpferische Vernunft, einen Creator Spiritus voraussetzt?

Das wichtigste Schlachtfeld des Relativismus ist die Sexualität. Bei der amerikanischen Philosophin Judith Butler, „der Chefideologin der Gender-Revolution“, wird sogar die biolo-gische Differenzierung zwischen Mann und Frau als „soziales Konstrukt“ des „hetero-sexuellen Patriarchats“ dargestellt. „Die längst nicht mehr diskriminierte, sondern diskriminierende Minderheit der Homo-, Bi-, Transsexuellen ist im Begriff, ihre Werte der Mehrheit auf-zuzwingen“ (Kuby).

Papst Benedikt stellt seiner Rede vor dem Bundestag ein Zitat aus dem Alten Testament voran: "Im ersten Buch der Könige wird erzählt, dass Gott dem jungen König Salomon bei seiner Thronbesteigung eine Bitte freistellte. Was wird sich der junge Herrscher in diesem wichtigen Augenblick erbitten? Erfolg – Reichtum – langes Leben – Vernichtung der Feinde? Nicht um diese Dinge bittet er. Er bittet: „Verleih deinem Knecht ein hörendes Herz, damit er dein Volk zu regieren und das Gute vom Bösen zu unterscheiden versteht" (1Kön.3).

Wer also hat Recht? Protagoras (400 v.Chr.) mit der Feststellung "Der Mensch ist das Maß aller Dinge" – oder Salomo?:

Weish.9,1-11:
Gott der Väter und Herr des Erbarmens, du hast das All durch dein Wort gemacht. Den Menschen hast du durch deine Weisheit erschaffen, damit er über deine Geschöpfe herrscht. Er soll die Welt in Heiligkeit und Gerechtigkeit leiten und Gericht halten in rechter Gesinnung.

Gib mir die Weisheit, die an deiner Seite thront, und verstoß mich nicht aus der Schar deiner Kinder! Ich bin ja dein Knecht, der Sohn deiner Magd, ein schwacher Mensch, dessen Leben nur kurz ist, und gering ist meine Einsicht in Recht und Gesetz. Wäre einer auch vollkommen unter den Menschen, er wird kein Ansehen genießen wenn ihm deine Weisheit fehlt. Mit dir ist die Weisheit, die deine Werke kennt und die zugegen war, als du die Welt erschufst. Sie weiß, was dir gefällt und was recht ist nach deinen Geboten. Sende sie vom heiligen Himmel und schick sie vom Thron deiner Herrlichkeit, damit sie bei mir sei und alle Mühe mit mir teile und damit ich erkenne, was dir gefällt. Denn sie weiß und versteht alles; sie wird mich in meinem Tun besonnen leiten und mich in ihrem Lichtglanz schützen.

Dazu Benedikt XVI. (22.9.2011):
Ich erinnere an einen Vorgang in der jüngeren politischen Geschichte, in der Hoffnung, nicht allzu sehr missverstanden zu werden und nicht zu viele einseitige Polemiken hervorzurufen. Ich würde sagen, dass das Auftreten der ökologischen Bewegung in der deutschen Politik seit den 70er Jahren zwar wohl nicht Fenster aufgerissen hat, aber ein Schrei nach frischer Luft gewesen ist und bleibt, den man nicht überhören darf und nicht beiseiteschieben kann, weil man zu viel Irrationales darin findet. Jungen Menschen war bewusst geworden, dass irgend-etwas in unserem Umgang mit der Natur nicht stimmt. Dass Materie nicht nur Material für unser Machen ist, sondern dass die Erde selbst ihre Würde in sich trägt und wir ihrer Wei¬sung folgen müssen…. Wir müssen auf die Sprache der Natur hören und entsprechend antworten. Ich möchte aber nachdrücklich einen Punkt noch ansprechen, der nach wie vor weitgehend ausgeklammert wird: Es gibt auch eine Ökologie des Menschen. Auch der Mensch hat eine Natur, die er achten muss und die er nicht beliebig manipulieren kann. Der Mensch ist nicht nur sich selbst machende Freiheit. Der Mensch macht sich nicht selbst. Er ist Geist und Wille, aber er ist auch Natur, und sein Wille ist dann recht, wenn er auf die Natur hört, sie achtet und sich annimmt als der, der er ist und der sich nicht selbst gemacht hat. Gerade so und nur so vollzieht sich wahre menschliche Freiheit.

In diesen Worten liegt Sprengstoff:
Hier wird nicht einfach – wie es beim oberflächlichen Hören den Eindruck erweckt – die Ökologiebewegung heiliggesprochen, - sondern auf die der Natur innewohnende Vernunft hingewiesen, - letztlich auf einen Schöpfer, der in die geschaffenen Dinge (die Natur) einen Sinn gelegt hat, so dass sie nicht einfach Verfügungsmasse für den pragmatischen Gebrauch des Menschen sind.
Daraus ergibt sich das Ethos. Sein und Sollen gehören zusammen und dürfen nicht getrennt werden.

In der KHG darf ich vom christlichen Welt- und Menschenbild ausgehen. Sprechen wir also vom "Menschen im Urstand" (homo constitutus):
Gott schuf den Menschen "als sein Abbild, als Mann und Frau schuf er sie" (Gn.1,27).

"Abbildlichkeit" meint an erster Stelle die Würde (=Wert), - dann u.a. die Einheit in der Unterschiedlichkeit der Personen.
Der Mensch ist ein komplementäres Wesen, - ganz auf Gemeinschaft hin geschaffen!
"Sociability" und "Individuality" prägen den Menschen, - wobei beide in einem ausgewoge¬nen Verhältnis zueinander stehen müssen.

Bsp.: Renaissance:  Martin Luther (erster prominenter Vertreter der "Individuality") und Thomas More (letzter Vertreter der "Sociability").
Bsp.: Im Dritten Reich galt: "Du bist nichts, dein Volk ist alles!" Heute "Survival oft he fit-test" als Ideologie der Selbstverwirklichung.

Abbildlichkeit bedeutet auch, dass diese dreifaltige Struktur nicht nur sozial verstanden werden darf sondern auch personal: der Mensch ist "Drei": Leib, Seele und Geist. Der Leib ist die Ausformung der Seele: "Anima unica forma corporis" (Aristoteles/Thomas v. Aquin). Der Leib ist also nicht zu reinen Lust da.
Der Mensch ist mit einem Auftrag in diese Welt gestellt worden. Gott hat mit jeder Verant-wortung eine Lust verbunden. Diese Lust darf nicht abgetrennt werden von der Verantwor-tung.

Abbildlichkeit bedeutet weiterhin: Die Menschheit las Ganze bildet einen Leib, dessen Glieder die unterschiedlichsten Funktionen ausüben.
Bsp. Menenius Agrippa (494 v. Chr.):  Auseinandersetzung der Plebejer mit den Patriziern in Rom. Vgl. 1Kor.12!

These: Das Verbot des Frauenwahlrechts muss nicht negativ bewertet werden, sondern aus dem Kontext einer Zeit – und aus der religiösen Sicht des Menschen!: "Ein Fleisch"! – Heute ist das Wissen verlorengegangen: Im christlichen Weltbild ist die Frau überall dort vertreten, wo der Mann ist – und umgekehrt! Heute muss sich jeder selbst vertreten!
Voraussetzung ist, dass der Mann seine Frau liebt "wie seinen eigenen Leib, - …so wie Christus die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat…" (Eph.5).
Homosexualität ist nicht mit dem Schöpfungsauftrag vereinbar. Ein zivilisatorisches Phäno-men, das ich nicht bewerten möchte.

Der Auftrag "wachset und mehret euch" ist nicht ein Imperativ zur wahllosen Vermehrung des Menschen, sondern ein Aufruf zur wahren Humanisierung der Geschlechtlichkeit – und der Triebe allgemein!

Bsp.: Rabbi Jechiel Michal: "Warum werden hier wohl zwei Zeitwörter statt eines verwandt? Der Mensch kann in der Welt das Körperliche tun, er kann die Begattung vollziehen, und mag er auch, von außen gesehen, die Bewegung des Tieres ausführen, in seinem Innern ist er ein abgelöster Engel; denn er ist mit dem. was er tut, Gott hingegeben und geweiht. Dies ist es, was das Gebot meint: 'Seid fruchtbar', aber nicht wie die Tiere, sondern: 'mehret euch', seid mehr als sie! Dies ist Gottes Wille: er will uns nicht allein fruchtbar machen, son¬dern auch 'mehren'." (Buber S.253f).

Bsp.: Mich fragt ein Student:  Warum verbietet die Kirche die Pille und die Drogen? Meine Antwort: Frage nicht die Kirche, - frage vielmehr Deinen Leib – und Deine Seele! Darin findest du die Antwort.
Die Kirche ist der Anwalt des Leibes!

Kommunismus: der Wurzelboden des Feminismus
Den ideologischen Grundstein legte Friedrich Engels, indem er behauptete: "Der erste Klassengegensatz, der in der Geschichte auftritt, fällt zusammen mit der Entwicklung des Antagonismus von Mann und Weib in der Einzelehe und die erste Klassenunterdrückung mit der des weiblichen Geschlechts durch das männliche."
Um diesen Klassengegensatz abzuschaffen, genügte es der einflussreichsten Feministin des letzten Jahrhunderts, Simone de Beauvoir, nicht, für die notwendige Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern zu kämpfen, sondern die Wesensbestimmung von Mann und Frau durch ihr biologisches Geschlecht zu negieren. Sie formulierte den berühmten Satz: "Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es."

Chefideologin ist die Professorin Judith Butler, die an der University of California und an der Europäische Universität für Interdisziplinäre Studien, Schweiz, lehrt. Sie gehört der Füh-rungsspitze der "International Gay and Lesbian Human Rights Commission" an, einer inter-nationalen Homosexuellenorganisation. Geschlecht hält Judith Butler für eine kulturelle Kon-struktion, die dekonstruiert werden kann und soll.

4. UN-Weltfrauenkonferenz in Peking 1995
Radikalfeministinnen setzten auf der 4. Weltfrauenkonferenz in Peking durch, dass in den Dokumenten das Wort sex durch das Wort gender ersetzt wurde. Hier wurde skrupellos mani-puliert, die familienorientierter Delegationen, insbesondere aus den Entwicklungsländern, konnten nur erfolglosen Widerstand leisten. In Peking wurde eine „Aktionsplattform“ verab-schiedet, die zwar völkerrechtlich nicht bindend ist, die aber innerhalb der folgenden zehn Jahre von 191 Staaten unterzeichnet und in konkrete politische Maßnahmen umgesetzt wurde.

Ein Ziel der Aktionsplattform ist die 50:50 Gleichheit von Frauen und Männern in allen Be-rufs- und Lebensbereichen. Frauen sollen fünfzig Prozent aller Arbeitsplätze bis hin zu den höchsten Ämtern einnehmen, und Männer sollen gezwungen werden, fünfzig Prozent der Säuglings- und Kinderpflege zu übernehmen. In diesem Zusammenhang wird die staatliche Forcierung der Krippenbetreuung von Kleinkindern verständlich.

1998 verpflichtete sich die EU, für die Berücksichtigung der Gender-Perspektive auf politi-scher Ebene zu sorgen. Im Vertrag von Amsterdam 1999 (Art. 2 und 3) war von der „Gleich-stellung von Frauen und Männern“ und von „der Beseitigung der Ungleichheiten“ die Rede; in der EU-Grundrechtscharta von Nizza 2000, (Art. 23) ging es bereits um die Sicherstellung der „Gleichheit von Männern und Frauen“.

Die Sprache als Instrument gesellschaftlicher Veränderung
Die Veränderung der Sprache ist, wie am Begriff Gender deutlich wird, ein bewusst einge-setztes Instrument der Veränderung des Bewusstseins und der gesellschaftlichen Verhält-nisse..

In den letzten Jahrzehnten sind alle christlichen Begriffe zur Unterscheidung von gut und böse außer Gebrauch gekommen und für die Kulturrevolutionäre zu Reizworten für den Vor-wurf des „Fundamentalismus“ geworden, der jedem Christen entgegenschlägt, der sich zu Wort meldet. Dazu gehören die Worte Wahrheit, Gewissen, Moral, Tugend, Keuschheit, Jungfräulichkeit, Sünde, Laster, Unzucht, Ehemann, Ehefrau. Ebenso Begriffe, die sich auf Grundgegebenheiten der Kirche beziehen wie: Tradition, Autorität, Hierarchie, Gehorsam, Dogma und – Gott.

Der ideologische Charakter des Gender Mainstreaming zeigt sich an seinen Widersprüchen:
 Gender bekämpft die Ehe zwischen Mann und Frau, erhebt aber die homosexuelle Lebensgemeinschaft gesetzlich in den Rang der Ehe.

 Gender bekämpft die Familie, erzwingt aber das Adoptionsrecht für homosexuelle Paare. • Gender erklärt das Geschlecht und die geschlechtliche Orientierung zu einer frei zu wäh-lenden Kategorie, will aber Informationen und therapeutischen Angebote zur Veränderung homosexueller Neigungen eliminieren. Das ist eine offene Diskriminierung und ein An¬griff auf das Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen, der seine sexuelle Orientierung auch dann frei wählen können muss, wenn er sich für die Heterosexualität entscheidet.

 Gender-Mainstreaming ist ein Angriff gegen die Frau, gegen den Mann, gegen die Familie; es ist ein Angriff gegen das Kind, dessen Tötung im Mutterleib global als „Men-schenrecht“ durchgesetzt werden soll; es ist ein Angriff auf das moralische und soziale Fundament und die freiheitliche Grundordnung der Gesellschaft; es ist ein Angriff gegen Christen (und Juden und Muslime), die aus der Schöpfungsordnung moralische Gebote ableiten.

Gender Mainstreaming trägt durch die Dekonstruktion der Familie und die globale Förderung der Abtreibung zu einer Verschärfung der demographischen Katastrophe bei.



 

 

 

 

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