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Gemeindebrief 11/11 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Pfr. Winfried Abel   
Dienstag, 29. November 2011

 

 

Liebe Gemeinde!

Nie war die freie Wahl so schwer wie heute! Wer das riesige "Warenangebot" auf dem modernen "Markt der Möglichkeiten" betrachtet, dem wird schwindelig. Für was soll man sich entscheiden? Man denke an die vielen kulturellen und gesellschaftlichen Ereignisse, die eine so kleine Stadt wie Fulda zu bieten hat! Wer da überall mitmachen will, verliert fast seinen Verstand. Die einander abwechselnden verkaufsoffenen Sonntage in Stadt und Umgebung, die ersten "Humba-Tätärä"-Klänge, der Weihnachtsmarkt, Konzerte hier und da, Geschäftseröffnungen, schulische Veranstaltungen… Wer blickt da noch durch, und wie soll man sich da ent-scheiden?
Die große Freiheit ist fast zu einer Bedrohung geworden. Kein Wunder, dass am Heiligabend die Familie ermattet unter dem Weihnachtsbaum zusammensinkt, nachdem der letzte Stress, die vielen Geschenke und die Ausschmückung der Tanne, zu einem ultimativen Alptraum geworden sind. Die "stillste Zeit des Jahres" ist dahin.

In einem Gedankenspiel könnte ich mir vorstellen, dass Jesus in Bethlehem deshalb mit dem Platz im Stall Vorlieb nehmen musste, weil alle Welt mit den Vorbereitungen auf seine Geburt beschäftigt war, - eben mit dem Weihnachtsfest. Es klingt paradox: Jesus stört seinen eigenen Geburtstag!
Kürzlich sagte mir ein Mitglied unseres Bibelkreises: "Ich stelle mir manchmal vor, dass ausgerechnet am Heiligabend, eine hochschwangere Frau mit ihrem Mann vor meiner Tür steht und um ein Quartier bittet, vielleicht sogar eine Ausländerin! Wie würde ich reagieren?" Ich gebe diese Frage einfach mal an Sie weiter. Was würden Sie tun?...

Ist da nicht die Versuchung groß, sich eines solchen Falles schnellstens zu entledigen, um endlich ungestört Weihnachten feiern zu können? So ähnlich mögen die Bewohner von Bethlehem gehandelt haben. –

Am vergangenen Sonntag wurde das Evangelium vom Weltgericht verlesen. Ob da nicht so mancher von uns bleich geworden ist? Wir werden demnach nicht nach unserer Anständigkeit bewertet, nach all den wichtigen Dingen, die wir getan haben, die sogar große Anerkennung in der Gesellschaft gefunden haben, sondern danach, ob wir in den Geringsten Christus begegnet sind oder nicht.

Ihr Pfarrer

 

 

Gottesdienstordnung vom 03.12. bis 18.12.2011

Nbg =
Neuenberg
Gsl = Giesel

Sa, 03.12.
14.30 Nbg Taufe des Kindes Emil Klein
16.00 Nbg Beichtgelegenheit
17.00 Nbg Eucharistiefeier

So, 04.12. 2. Adventssonntag
10.00 Gsl Eucharistiefeier Vorstellung derErstkommunionkinder
17.15 Nbg Adventsvesper

Di, 06.12.
19.00 Gsl Eucharistiefeier

Mi, 07.12.

19.00 Nbg Eucharistiefeier mit Kelchkommunion

Do, 08.12.
Hochfest Mariä Empfängnis
6.00 Nbg Roratemesse

Fr, 09.12..

8.00 Gsl Eucharistiefeier
9.00 Nbg Gebetskreis in der Krypta

Sa, 10.12.
16.00 Nbg Beichtgelegenheit
17.30 Gsl Beichtgelegenheit
18.00 Gsl Eucharistiefeier

So, 11.12. 3. Adventssonntag „Gaudete“
10.15 Nbg Eucharistiefeier
17.15 Nbg Adventsvesper

Mo, 12.12.
7.00 Nbg Eucharistiefeier in der Kreuzgangkapelle

Di, 13.12.
19.00 Gsl Eucharistiefeier

Mi, 14.12.
19.00 Nbg Eucharistiefeier mit Kelchkommunion

Do, 15.12..
6.00 Nbg Roratemesse

Fr, 16.12.
8.00 Gsl Eucharistiefeier
9.00 Nbg Gebetskreis in der Krypta

Sa, 17.12.
16.00 Nbg Beichtgelegenheit
17.00 Nbg Eucharistiefeier –

So, 18.12. 4. Adventssonntag
10.00 Gsl Eucharistiefeier für die Pfarrgemeinde
17.15 Nbg Adventsvesper


Ein apartes Konzert
wird Ihnen am Freitag, 9. Dezember, geboten.
Franziska König, eine der großen Violin-Künstlerinnen unseres Landes, wird um 19,30 Uhr ein Konzert für Violine solo geben.
Herzlich willkommen! Lassen Sie sich verzaubern!

Die Geigerin Franziska König, die am 9. Dezember um 19,30 Uhr in der St. Andreas-Kirche ein Konzert gibt, ist eine Künstlerin ersten Ranges. Ihre Fähigkeit, das Publikum zu verzaubern und die Werke in der ihnen angemessenen Beleuchtung dar-zustellen, machen ihre Konzerte für die Hörer zu unvergesslichen Erlebnissen. Unabhängig voneinander meinten mehrere Kritiker, dass Bach eine große Freude an der Aufführung seiner Werke durch Franziska König gehabt haben dürfte ...

Bereits mit 12 Jahren konnte sie öffentlich mit Mendelssohns Violinkonzert brillieren
Franziska König wurde in Bonn geboren und lebt heute in Aurich, Trossingen und Ofenbach (einem kleinen Dorf in Österreich) - wenn sie nicht gerade unterwegs ist ... z.B. in Fulda.


 

 

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